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Samstag, 2. Januar 2010, 11:43

Darksiders: Wrath of War

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Vigil Games
3rd-Person-Action

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Montag, 11. Januar 2010, 23:17

Darksiders Review PS3 Deutsche Version




"Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme:
Komm!
Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben."




Vier Reiter stehen bereit oder doch nur einer?

Darksiders: Wrath of War (dt. "Zorn des Krieges") versetzt den Spieler in die biblischen Gefilde der Apokalypse. Krieg der zweite Reiter der Apokalypse wurde von den Mächten des Bösen betrogen. Die Apokalypse wurde vorzeitig beschworen, indem jemand oder etwas die 7 Siegel aufgebrochen hat. Doch statt vier Reitern wurde nur einer, nämlich Krieg gerufen. Er habe das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle zerstört und soll bestraft werden. Doch die Hüter über Gut und Böse geben Krieg eine zweite Chance seine Ehre wiederherzustellen und den wahren Schuldigen zu bestrafen. Bewaffnet mit dem Chaosfresser, einem Schwert geladen mit der Energie von Zorn und Gewalt, zieht Krieg in die Schlacht…



God of Warcraft in Schön

Was beim ersten Anspielen von Darksiders sofort positiv auffällt ist die wuchtige Inszenierung von Darksiders. Gleich zu Beginn darf man in einer herrlich düsteren Endzeitstadt alles dem Erdboden gleichmachen und nebenbei erlernt man gleich Kriegs Fähigkeiten und das Kampfsystem. In bester God of War-Manier lässt Krieg sein Schwert unter Engeln und Dämonen gleichermaßen wüten. Krieg der für sich genommen schon ein Hühne von massiver Statur ist, sieht sich einem noch massiverem infernalischen Bestiarium gegenüber während vom Himmel Kometen regnen und die Umgebung in dunkelrote Feuersbrünste getaucht ist. Während Krieg sich durch die Übermacht schnetzelt taucht ein Riese aus Stein auf und legt aufgescheucht alles in Schutt und Asche was sich ihm in den Weg stellt. Häuserfassaden gehen zu Bruch und Autos werden meterweit durch die Luft gewirbelt (was Krieg im Übrigen auch kann). Um es kurz zu machen: Die Apokalypse wurde wohl noch nie schöner in einem Spiel dargestellt als hier. Das fantasievolle Setting ist an Atmosphäre kaum zu überbieten. Von der Optik her lässt sich Darksiders am besten als World of Warcraft in Schön beschreiben. Das Spiel hat eine sehr dezent gehaltene Cartoon-Optik, die aber immer genügend Realismus bewahrt um nicht aufgesetzt zu wirken. Das Art Design der Charaktere und Monster ist traumhaft gut geworden und könnte genauso gut aus einem Herr Der Ringe-Streifen stammen. Der Spielcharakter Krieg in seinem roten Mantel, mit seinen blau leuchtenden Augen, den riesigen gepanzerten Handschuhen, seinem überdimensionierten Schwert und der massiven Statur, die nicht von ungefähr an die Jungs aus Gears of War erinnert, ist wohl die coolste Sau seit Lara Croft aus Tomb Raider. Doch gegen seine Gegner sieht Krieg geradezu winzig aus. Was hier an abgefahrenen Höllenkreaturen und übermächtigen Engeln aufgefahren wird ist fast schon wahnwitzig. Die meisten davon überragen Krieg locker um das Doppelte bis Dreifache seiner Körpergröße, doch das ist gar nichts gegen die gewaltigen Endgegner, gegen die man später sogar zu Pferde in den Krieg ziehen muss. Die Animationen von Freund und Feind sind butterweich und passen sich harmonisch in die Fantasy-Welt ein.
Die weitläufigen, fast schon gigantischen Umgebungen stehen dem in Nichts nach. Die Levelarchitektur wirkt riesig, unverbraucht und man hat eine sehr gute Weitsicht auf die Welt von Darksiders. Die Oberflächentexturen wirken jederzeit knackscharf, auch wenn die Qualität nicht ganz an die Oppulenz eines Uncharted 2 heranreicht. Der Comiclook mag nicht Realismus pur vermitteln, aber wer will das schon in einem Spiel, das einen völlig in einer postapokalyptischen Fantasywelt abtauchen lassen soll. Die Entwickler haben hier ein sehr glückliches Händchen für den richtigen Mix aus guter Optik und eigenständigen Setting bewiesen.



Einmal Feuerross reiten bitte

In den ersten 2 Spielstunden fährt Darksiders ein Hack´n´Slay-Fest der Superlative ab. Genrekenner fühlen sich an die besten Momente eines Ninja Gaiden 2 erinnert, doch danach wechselt Dark Siders die Genregrenzen und wechselt nahtlos in ein Action-Adventure mit Jump´n´Run-Elementen der Marke Tomb Raider bzw. Prince of Persia. Knackige Schalter- und Schlüsselrätsel wollen gelöst und fordernde Sprungpassagen überwunden werden. Auch wenn sich das nach abgedroschenem Gameplay anhören mag, so ist es dies nicht. Die Genremixtur ist so geschickt miteinander verworben, dass die Action nie zu kurz kommt und man eigentlich ständig vor neuen Herausforderungen steht. Dabei sind die einzelnen Elemente derart gekonnt von den Entwicklern umgesetzt und mit neuen Einfällen angereichert, dass man nie das Gefühl hat hier auf verbrauchten Gameplaypfaden zu wandern. In späteren Abschnitten des Spiels muss Krieg sogar durch die Lüfte fliegen, Unterwasserbereiche erkunden, mit dicken Wummen schießen, auf einem Feuerross reiten und vieles mehr. Alle Elemente machen für sich genommen eine Menge Spaß und bereichern den Hack´n´Slay-Kern des Spiels ungemein. Die Spielewelt ist sehr offen gehalten und bietet sehr viele Bereiche die abseits des eigentlichen Weges zum Erkunden einladen. Man kann sehr viele versteckte Bereiche entdecken, von denen viele erst im späteren Verlauf des Spiels durch neue Fähigkeiten zugänglich werden.



Waffe für Seele zu verkaufen

Das Kampfsystem von Darksiders ist sehr variabel ausgelegt. Krieg stehen eine Vielzahl von Waffengattungen zur Verfügung mit denen er seinen Gegner das Fürchten lehrt. Anfangs hat man nur das Schwert „Chaosfresser“ zur Verfügung, aber später kommen noch eine Sense zum Angriff vieler Gegner gleichzeitig, eine Wurfklinge und einiges mehr hinzu, das aber aus Gründen der Spoilergefahr nicht weiter erwähnt werden soll. Gegen Seelen die man für erledigte Gegner erhält lassen sich bei Dämonenhändler Vulgrim (welchen Krieg im Verlauf des Spiel mehrfach begegnet) die Waffen aufrüsten und neue Kampffähigkeiten freischalten. Hier kann man vorrangig Schaden und Reichweite der Waffen verbessern, aber auch völlig neue Angriffe lernen. Für versteckte Artefakte die man im Spiel finden kann, legt Vulgrim sogar ein paar kostenlose Bonusseelen obendrauf. Wer in der riesigen Welt von Darksiders schnell voran kommen möchte kann zudem sogenannte Schlangenportale nutzen mit denen man schneller als zu Fuß von A nach B kommt. Alle Waffen im Spiel lassen sich kombinieren. Beispielsweise kann man ein Klingengeschoss auf den Gegner werfen um diesen zu „stunnen“ um ihn anschließend mit den Schwert in die Luft zu schlagen und ihn dort weiter mit der Todessense zu bearbeiten. Hat man einen Gegner stark genug beschädigt, dann kann man durch Drücken der Kreistaste einen Finisher ansetzten. Diese Attacken töten die Gegner augenblicklich und machen Krieg für die Dauer des Angriffs immun gegen sämtliche anderen Angriffe aus der Umgebung. Je nach Gegnertyp sehen die Finishing-Moves unterschiedlich aus. Besonders spektakulär sind diese natürlich bei den zahlreichen Endgegnern in Szene gesetzt. Hier haut Krieg mitunter schon einmal einem Gegner die Beine ab, um ihm anschließend den Kopf abreißen zu können. Auch wenn Darksiders mit Sicherheit nichts für Zartbesaitete ist, so ist die Gewalt doch jederzeit derart Over the Top, das man sie einfach nicht ernst nehmen darf. Alles wird mit einem Augenzwinkern präsentiert und der derbe Humor des Spiels unterstreicht dies noch.



Raue Stimmen

Entgegen vieler anderer Spiele braucht bei Darksiders niemand Angst vor einer schlechten Synchronisation haben. Die Deutsche Sprachausgabe braucht sich nicht hinter dem englischen Original zu verstecken, ja teilweise übertrifft sie diese noch, ganz einfach weil die vorwiegend tiefen Stimmen der Sprecher im Deutschen noch härter und rauher klingen. Man merkt einfach das hier Profisprecher am Werk waren und keine Laien die keinen Bock auf die Vertonung hatten. Die Musik von Darksiders passt perfekt in das Endzeit-Fantasy-Setting und trägt gut zur heroisch aufgeladenen Atmosphäre des Titels bei. Die druckvollen Kampfgeräusche und auch die fantasievollen Ambientesounds der Umgebungen passen sich perfekt in das runde Gesamtbild.

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »tarantino696« (12. Januar 2010, 11:10)


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Montag, 11. Januar 2010, 23:17



Zelda für Erwachsene

Darksiders Wrath of War ist DER Überraschungshit des gerade begonnenen Jahres 2010. Besser hätte Entwickler Vigil Games seinen Einstand mit diesem Erstlingswerk wohl kaum gestalten können. Darksiders ist ein Zelda für Erwachsene. Durch und durch blutig, fordernd, getränkt mit derben Humor und einer atmosphärisch dichten Atmosphäre die sich mit dem sprichwörtlichen Messer schneiden ließe. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist genau richtig und Einsteiger werden zu Beginn tutorialartig an die Hand genommen und Fortgeschrittene dennoch gut gefordert, vor allem was die spektakulären Bosskämpfe anbelangt. Die Story und das Setting um den apokalyptischen Reiter Krieg sind unverbraucht und regen dazu an bis zur letzten Minute mitzufiebern. Einen Mehrspielermodus gibt es nicht, allerdings hätte ein solcher wohl eher das intensive Einzelspielerergebnis geschmälert, anstatt es zu bereichern. Der Umfang ist auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad mit deutlich über 12 Stunden angemessen. Wer etwas mit dem Fantasy-Setting anfangen kann und derbe Action mag der sollte auf jeden Fall zugreifen. Wer die Wahl hat sollte auf jeden Fall zur PS3-Version greifen, da diese im Gegensatz zur Xbox 360-Version nicht mit Tearing-Problemen zu kämpfen hat.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tarantino696« (11. Januar 2010, 23:33)


badsakura Weiblich

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Montag, 11. Januar 2010, 23:23

Wow Marcus!! :applaus:

Meins kommt morgen, wenn die Post es denn endlich mal bemerkt hat das ich grade umziehe und nich wieder alles zurückschickt -.-

Kämpfe für die, die du verloren hast..... und kämpfe für die, die du nicht verlieren willst...!!!
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Dienstag, 12. Januar 2010, 00:04

Danke für den Testbericht Tarantino :-)
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Wether Männlich

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Mittwoch, 13. Januar 2010, 18:18

Zelda is was für Erwachsene :applaus:

Zitat

Zelda für Erwachsene

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Donnerstag, 14. Januar 2010, 20:30

Glaub mir einfach: Zelda wirkt gegen das Spiel wie eines für 12-Jährige. In Darksiders werden am laufenden Band Gliedmaßen abgetrennt, Blutfontänen spritzen meterhoch aus den Leibern der besiegten Gegner, Köpfe rollen und der Humor ist von der blutigen Sorte. Ich kann mich nicht erinnern sowas in Zelda gesehen zu haben ^^


SnowMan Männlich

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Freitag, 15. Januar 2010, 12:25

hab das Spiel die letzten Tage nun durchgezockt. Einfach bombastisch. Wäre das teils nervige tearing nicht dann wüsste ich keinen richtigen Kritikpunkt. Obwohl nicht mal das jetzt wirklich ins Gewicht fällt oder für das Spiel störend wäre. Hoffe sie bringen eine Fortsetzung. Das Ending war auch genial...Gänsehaut :)


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Freitag, 15. Januar 2010, 12:43

Oh man ich hoffe auch sowas von auf eine Fortsetzung. Ich meine es blieben theoretisch ja auch noch die anderen apokalyptischen Reiter für eine Fortsetzung und das Spiel heißt ja auch nicht umsonst Darksiders: Wrath of War. Also der Untertitel verlautbart halt, dass es sich um den "Zorn des Krieges" und damit um den zweiten Reiter der Apokalypse handelt. Man könnte also auch noch Spinoffs mit den anderen Reitern machen. Bezüglich des Tearings: Ein Patch für die 360 ist ja in der Mache, wann der aber erscheinen soll weiß ich auch nicht. Auf der PS3 gibt es so gut wie kein Tearing. Mir ist zumindest nix aufgefallen, deshalb ist da selbst dieser Kritikpunkt hinfällig und man hat ein optimales Spielerlebnis. Wenn man bedenkt, dass man ja noch mal auf dem SKG Apokalypse durchspielen kann, dann kommt man auch locker auf noch mehr Spielstunden (ich würde mal schätzen, dass es dann locker 20 Spielstunden für einen Durchgang dauert). Bei dem Spiel stimmt halt einfach alles. Alleine die Story und die visuelle Präsentation sind schon geil, aber die fetten Endgegner sind das Sahnehäubchen obendrauf. Gerade was dann zum Schluss noch mal oben drauf gepackt wird, wenn man denkt es wäre schon vorbei, ist echt krank. Es kommt ja sogar noch ein völlig neues Spielelement hinzu (will jetzt nicht verraten was), wo man noch mal gut um die Ecke denken muss.


SnowMan Männlich

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Freitag, 15. Januar 2010, 12:56

japp genau. Immer wieder kriegst neue Spielelemente vorgesetzt und alles fügt sich wunderbar zusammen. Gäbs nur mehr solche Titel.... :love:


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Wether Männlich

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Sonntag, 17. Januar 2010, 00:25

Werds mir am 14.02. zusammen mit Dante's Inferno holen, bis dahin kann ichs mir nicht leisten mich in ein neues Spiel zu vertiefen. :laie:

badsakura Weiblich

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Sonntag, 17. Januar 2010, 00:30

Hö? Spielt man nich sogar den 2ten? Krieg müsste glaube der 2te Reiter sein :idee:

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Wether Männlich

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• HaiWether

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13

Sonntag, 17. Januar 2010, 00:44

1. Sieg, Belohnung
2. Krieg
3. ?Wucher? hab kein richtigen Namen für den
4. Hunger, Leid, Tod
Du hast zu schnell geantwortet.
Hab das P.S. schon wieder gelöscht weils ne doofe Frage war xD

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• tarantino696

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14

Donnerstag, 21. Januar 2010, 13:23

Hö? Spielt man nich sogar den 2ten? Krieg müsste glaube der 2te Reiter sein :idee:


Hat jemand was anderes behauptet? Steht doch auch so im Review drin. Achso sehe gerade das wohl Wether diesbezüglich was geschrieben und dann wohl wieder gelöscht hatte.


hurz Männlich

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• hurzck

15

Samstag, 15. Mai 2010, 01:13

Hab es heute auf der Xbox zu Ende gebracht und will auch noch mal was zu diesem Spiel sagen.

Die optische Präsentation ist super, vor allem wenn man auf diesen etwas Comic-artigen Stil steht wird man begeistert sein und dem Patch sei Dank hat man nun auch auf der Xbox absolut keine Tearing-Probleme mehr (Hat sich sogar mal gelohnt dass ich erst so spät auf den Titel aufmerksam geworden bin :D).

Das Gameplay ist extrem abwechslungsreich, besonders gut haben mir die vielen Gegenstände und die damit verbundenen Spielelemente, das detailvolle Leveldesign, das Kampfsystem und die genialen Animationen gefallen. Die Finish Animationen, auch wenn sich manche öfter wiederholen sind einfach nur Urstark gemacht und man fährt jedes Mal mit der Kamera um die "Blutfontänen" herum.
Der einzigen Mini-Kritkpunkt den ich nennen könnte ist die fehlende zweite Schlaganimation auf Ruins Rücken, die hätte ich noch eingebaut.
Auch der Soundtrack und die gut gelungene deutsche Synchronisation tragen viel zur Atmosspähre des Titels bei. Zwar kommt der Beobachter im Englischen noch einen Tick fieser rüber, trotzdem sind die deutschen Sprecher durchweg sehr gut besetzt, Samael und Krieg gefallen mir persönlich im Deutschen sogar noch besser!

Genau richtig war der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe und der Rätsel: Auch wenn die Rästel im Nachhinein nicht sehr komplex erscheinen kam es mir an manchen Stellen von Anfang an so vor als ob ich da jetzt 2 Stunden überlegen oder probieren könnte und ich wüsste trotzdem nicht was ich tun soll. Nach etwas Umgucken und Rumprobieren kommt einem aber dann meist schon nach 2 Minuten der Geistesblitz und man freut sich sehr.
Dieses frustlose aber trotzdem fordernde und abwechslungsreiche Rätseldesign fiel mir wirklich besonders auf, so sollte das auch in anderen Spielen aussehen.

In der obigen Review ist eine Spielzeit von "deutlich über 12 Stunden" angegeben. Diese etwas ungückliche Angabe will ich insofern ergänzen dass man bei einem Durchlauf bei dem man auch ein bisschen die Welt erkundet und schon ein paar Kisten einsammelt mindestens 15, 16 Stunden brauchen wird.Wer sich nach dem ersten Durchspielen noch ans Sammeln der restlichen Kisten und dem Freischalten einiger fehlender Achievemnts machen will kann noch einmal viele Stunden in der Darksiders Welt verbingen, außerdem gibt es ja noch den "Apokalyptisch" Schwierigkeitsgrad. Denn ich glaube auch bei einem zweiten fordernden Durchspielen wird es nicht langweilig, ich werde es in einigen Monaten auf jeden Fall angehen!

Darksiders ist eines meiner bisheriges Boxhiglights - auf den Nachfolger warte ich voller Vorfreude!

Dann soll die Geschichte auf alle 4 Reiter ausgeweitet werden, es soll sogar einen Koop Modus geben. Auf diesen bin ich wirklich sehr gespannt und hoffe nur das Beste, sowas hat man in einem story-lastigen Action-Adventure bisher auch noch nicht gesehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »hurz« (15. Mai 2010, 01:50)


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• tarantino696

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16

Samstag, 15. Mai 2010, 01:42

Auch der Soundtrack und die gut gelungene deutsche Synchronisation tragen viel zur Atmosspähre des Titels bei. Zwar kommt der Beobachter im Englischen noch einen Tick fieser rüber, trotzdem sind die deutschen Sprecher durchweg sehr gut besetzt, Samael und Krieg gefallen mir persönlich im Deutschen sogar noch besser!


sehe ich ähnlich :thumbsup:


hurz Männlich

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• hurzck

17

Montag, 21. Juni 2010, 18:07

Passend zum Text (2 Posts über dem hier) noch mein perönlicher Bewertungskasten. Reineditieren kann man den leider nicht.
Wie bereits geschrieben ist durch den Anti-Tearing Patch die Grafikwertung inzwischen noch etwas höher anzusetzen und auch vom Umfang her gebe ich eine etwas höhere Wertung, ansonsten stimme ich bei diesem Top-Titel vollkommen mit Tarantions Review überein.

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